Strawberry Dream

About me

Hi, mein Name ist Linda,
ich bin 16 Jahre alt und
Schülerin auf einem Gymnasium
in Friedrichshafen.
Wohnhaft bin ich in Stetten,
zusammen mit meiner Familie
bestehend aus meinen Eltern
und mir. Allerdings habe ich noch
zwei Brüder, die aber nicht mehr
Zuhause wohnen.


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Ciao ciao!!!
der Blog geht wieder vom Netz,
aber keinen Grund zur Panik:


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Camino de Santiago

Der Jakobsweg

~Du findest den Weg nur, wenn du dich auf den Weg machst~                                                                                             Maria Ward

...Und das machte ich. Ich begab mich auf den Weg. Aufmerksam auf den Jakobsweg wurde ich zuerst durch meinen Bruder, der ihn eigentlich nach bestandenem Abitur laufen wollte. Als er mir davon erzählte, wollte ich sofort mit ihm mitlaufen. Verstärkt wurde der Drang den "Camino de Santiago" zu pilgern noch durch Harpe Kerkelings Buch. Ich habe mich im Internet schlau gemacht, während meine Mum, die auch gefallen an dem Gedanken fand, fleißig die ersten Reiseführer kaufte. Und so sollte es kommen, dass ich noch vor meinem Bruder mich in Spanien wieder fand.

 

„Wir sind immer auf dem Wege und müssen verlassen, was wir kennen und haben, und suchen, was wir noch nicht kennen und haben“ Martin Luther

 

Zusammen mit meiner Mutter hatte ich geplant einen kleinen Teil vom Jakobsweg zu laufen, da uns nur 7 Tage zu Verfügung standen. Wir, das sind meine Mum, mein Dad und ich, fuhren mit dem Auto nach Puente la Reina und übernachteten dort in einem ***-Sterne Hotel, um uns ausgeruht am nächsten Tag auf den Weg zu begeben.

 

Wir liefen bei strömendem Regen am nächsten Morgen zu Dritt schon früh los, jeder bepacket mit einem Rucksack von ca. 10 Kilo. Wobei mein Vater eher ungeplant mitgelaufen ist und weder Wanderschuhe noch einen richtigen Rucksack dabei hatte. Gut gelaunt und irgendwie befreit wanderten wir also so vor uns hin und fanden langsam mit der Zeit unseren Rhythmus. Aber schon der Anfang der Strecke hatte es in sich. Wir mussten einen steilen und total matschigen Hügel hinauf marschieren, ja schon fast klettern, aber als wir oben war, schien die Sonne, fast schon als Belohnung das wir es geschafft haben. Die Gegend war wunderschön idyllisch wie es im Bilderbuche steht. Große Mohnfelder, die sich langsam im Wind bewegten und in der Ferne die Spanischen Dörfer mit ihren kleinen Kirchen, die schon von weitem zu sehen waren. Wenn ich jetzt zurück denke an diesen ersten Tag, habe ich ihn wie eine ganze Woche in Erinnerung. Ich kann jetzt noch, nach fast einem dreiviertel Jahr die Gegend noch genaustes vor mir sehen und kann jetzt noch den Weg gedanklich ablaufen. Das alles zu beschreiben, was ich gesehen habe, allein nur an diesem einzigen Tag, wäre gar nicht möglich. Und das will ich auch gar nicht. Die Freude und Gelassenheit am Anfang wich dem Schmerz aber schon bald. Ich habe noch nie zuvor in meinem Leben eine solche Erschöpfung erlebt, wie am Ende dieses Tages. Wir hatten uns eindeutig überschätzt, als wir die erste Tagesetappe festgelegt hatten. Es waren “nur“ ca. 18 Kilometer, aber mit Gepäck und ohne eingelaufen zu sein, der pure Horror. Schlimm genug, aber hinzu kam noch, dass wir in unserem Zielort einfach kein Hotel finden konnten. Es war ein ewiges Gelatsche durch die Stadt bis wir endlich ein Zimmer hatten, in dem wir vor Erleichterung und Erschöpfung zusammenbrachen. Und wenn ich zusammenbrachen schreibe, dann mein ich das auch. Ich schlief zitternd, teils vor Kälte, teils vor Erschöpfung, ein und erwachte eine Stunde später wie gerädert. Allerdings nach einer langen, heißen Dusche kam auch mein Kreislauf langsam wieder in Schwung. Und da hatte ich eindeutig mehr Glück als meine Mutter, deren Finger kurz vor dem absterben waren, weil ihr Blutkreislauf irgendwie streikte und das Blut nicht mehr pumpte, wie er eigentlich sollte. Als wir dann aber zum Abendessen gingen, ging es uns allen schon erheblich besser. Wobei man sagen muss, dass mein Vater am fittesten war. Überhaupt hatte er das Hostel organisiert und uns auch während wir schliefen mit Wein, Chipsen und Gummibärchen versorgt. In dieser Nacht schlief ich wie ein Stein. Und dann kam das böse Erwachen…

... weiter gehts mit meinem "Tagebuch" und ein paar Bildern auf meiner Homepage (http://Linda.oyla9.de) ,also schnell weiterlesen ;-) ...

3.2.08 20:17
 


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