Strawberry Dream

About me

Hi, mein Name ist Linda,
ich bin 16 Jahre alt und
Schülerin auf einem Gymnasium
in Friedrichshafen.
Wohnhaft bin ich in Stetten,
zusammen mit meiner Familie
bestehend aus meinen Eltern
und mir. Allerdings habe ich noch
zwei Brüder, die aber nicht mehr
Zuhause wohnen.


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Um See rum

12.10-14.10.2007: Hike um See rum
15.00 Uhr und das Wochenende beginnt... ich fuhr zur Hanse-Peter Hütte in Daisendorf und wusste jetzt schon, dass das wieder ein geniales Wochenende werden wird. Ich weiß nicht woran es wirklich liegt, dass immer genau diese Wes perfekt werden, die ich mit den Pfadis verbringe, aber auf jeden Fall is es so. Wir übernachten an der Hütte allerdings in insgesamt einer Kothe, zwei Hängematten und zwei Kröten. Gemütlicher Abend ums Lagerfeuer mit Grillen und jeder Menge Spass. Inzwischen sind alle langsam eingetrudelt und wir waren jetzt 9 Leuts.
Um 8.45 Uhr langsam aus unseren Zelten gekrochen, der Sonne entgegen... Es wurde erstmal zusammen gepackt und dann auf in Richtung Uhldingen, zum Zug, der uns nach Ludwigshafen bringen soll. Nach ca. 30-45 minütiger Wanderung in vertrauten Gefilden am Bahnhof angekommen und erstmal gefrühstückt, da wir den ersten Zug eh verpasst hatten. Also saß eine 9 köpfige Gruppe von Jugendlichen mitten auf dem Bahnhofsplatz auf dem Boden und frühstückten gemütlich. Wirklich zu erkennen war es nicht, dass wir Pfadfinder sind. Unsere Gruppe ist so verschieden wie sie nur sein könnte. Jeder hier ist total krass anders, als der nächste, und einer Verrückter als der andere. Wir waren immerhin stolze drei Mädchen, was extrem viel ist, für unsere Verhältnisse. Als der Zug endlich kam, gings auf nach Ludwigshafen und dort dann erstmal „eingelaufen“. Die Rucksäcke waren nicht gerade ohne, aber wir wären ja nicht Pfadfinder wenn wir das nicht aushalten würden. Das Wetter hätte nicht besser sein können. Mal wieder hatten Peter und ich die Ehre des Kartenlesens. Da es eh schon beschlossene Sache war, zur Burgruine Bodernrück zu wandern, wählten wir einen Weg, von dem wir der Überzeugung waren, dass es der kürzeste und leichteste war. Wir wären 100% richtig gewesen, wenn wir das krasse Gegenteil gesucht hätten. Wir führten somit alle in unser Verderben: ein extrem steiler und endlos weitergehender „Weg“, über Baustämme, und unter Baumwurzeln hindurch, Schlammschichten durchquerend  bis ganz nach oben. Natürlich nicht ohne einige Pausen.  Ich war noch nie so froh in meinem Leben endlich oben angekommen zu sein. Bei der Ruine war die Sicht, durch das tolle Wetter natürlich phänomenal. Dort haben wir dann auch erstmal Mittag gegessen und eine wunderbare lange Pause gemacht. Auf Hikes oder Lagern wird einem immer erst wieder klar was wirklich wichtig ist: Sonne, Essen und Wasser. Wie man sich doch einfach nur über ein Plätzchen in der Sonne, ein Nutella Brot in der einen, eine Wasserflasche in der andern Hand freuen kann?! Ich hätte ewig da so liegen können. Irgendwann mussten wir dann aber weiter. Langer, langer Weg vor einem, aber man läuft sich so ein und irgendwann macht es dann nichts mehr, hauptsache man darf weiterlaufen und muss nicht immer warten. Wir haben dann irgendwann als wir keine Lust und Kraft mehr hatten einfach angehalten, alles abgeladen und unsere Lokomotiven aufgebaut. Das sind winzige Zelte für etwa zwei Personen die aus zwei Planen und zwei Stöcken entstehen und leicht aufzubauen sind. Leckeres Abendessen gekocht, mit dem was wir hatten. Topf, hinein kamen Zwiebeln, Tomatenmark, Wasser, Nudeln, Würstchen und dann einfach alles köcheln lassen ---- LECKER!  Echtes Pfadiessen. Da alle etwas erschöpft waren, gings gleich nach dem Essen in die jeweiligen Zelten bzw ich begab mich noch nicht in meins eigenes, aber das ist eine andere Geschichte.
Am nächsten morgen früh aufgestanden und zur Marienschlucht gehikt. Dort erstmal gefrühstückt und dann ab nach Konstanz. Klingt jetzt gar nicht so schwer, aber mit zwei Blasen UNTER den Füßen, einem endlos schweren Rucksack auf dem Rücken, und einem ewig erscheinend Weg vor einem, keine so leichte Aufgabe. Wir haben es trotzdem geschafft und ich hatte den Eindruck dass jeder sehr froh war endlich auf der Fähre angekommen zu sein.
Alles in Allem hätte ich es wohl tierisch bereut nicht dabei gewesen zu sein, obwohl es mir so viel abverlangt hat und manch einer sich wohl sein perfektes Wochenende anders vorstellt.

 

31.10.07 15:16
 


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